
Die letzte Spielemesse unseres Jahres 2025 – und gleichzeitig ein echtes Highlight!
Viel Platz, tolle Aussteller, die Möglichkeit zahlreiche Spiele auszuprobieren und noch vieles mehr machten diese Messe zu einem perfekten Abschluss unserer Spielemessen-Trilogie.
Aber fangen wir vorne an.
Ankunft
Ende November kann wettertechnisch einiges passieren – Schneeregen, Glätte, Stau. Doch wir hatten Glück. Rund 15 Minuten vor Öffnung erreichten wir die Parkhäuser der Messe Stuttgart. Die Messe hat das Parkplatzthema auf ihre ganz eigene Art gelöst: Das gesamte Gelände ist von Parkhäusern umgeben. Entsprechend fanden wir sofort einen Platz; an der Schranke stand nur ein einziges Auto vor uns.
Zu Fuß waren wir keine zehn Minuten später an den Messehallen – und konnten uns direkt ein Frühbucher-Parkticket sichern. Sehr empfehlenswert! Abends keine Wartezeit und der Preis ist ungefähr halb so hoch. Was will man mehr?
Auch am Einlass gab es keine Verzögerung. Wir konnten direkt durch die Drehkreuze und machten uns auf den Weg zu Halle 1 – der Spielehalle. Dort mussten wir dann noch kurz warten. Punkt 10 Uhr öffneten sich die Pforten.
Die Spielemesse
Eine große Halle, viel Platz, zahlreiche freie Tische – ein toller erster Eindruck.
Mein Blick blieb sofort an INK hängen. Das Spiel wollte ich schon in Essen ausprobieren, dort war aber nie ein Durchkommen.
Bei INK „malt“ jeder Spielerin sein eigenes Gemälde. Die verfügbaren Farbfläschchen müssen möglichst geschickt auf dem Bild platziert werden. Durch das Anlegen neuer Gemäldeteile verteilt man die Farben weiter. Ein einfaches, aber schönes Spiel – es hat mir richtig Spaß gemacht. Gerne würde ich noch die ein oder andere Partie spielen.
Mitgenommen haben wir es trotzdem nicht: Für unsere Spielrunden zuhause passt es einfach nicht so gut.
Nach einem kurzen Schlendern durch die angenehm leere Halle entdeckte Kai einen Stand mit einem Würfelspiel: PLUxINUS.
Ein Rechen-Würfelspiel. Wirklich?
Ich spielte zwei Runden – und musste zugeben: So schlecht ist es gar nicht.
Am Stand wurde schließlich ein kleines Battle angeboten – der oder die Gewinner*in bekam ein PLUxINUS-Spiel. Für mich war das nichts. Solche „wer-ist-am-schnellsten“-Wettbewerbe stressen mich eher.
Aber Kai, Maria und Max waren sofort dabei.
Während die drei würfelten, hatte ich genügend Zeit, die Umgebung zu erkunden.
Am Ende: Die drei gewannen tatsächlich das Würfelspiel – und ich kannte inzwischen jeden Winkel der Halle. Win-win!
Nach einem Kaffee ließen wir uns noch das Brettspiel Flügelschlag erklären und spielten eine Runde. Ein wirklich interessantes Spiel, mit vielen Wegen, Punkte zu sammeln – durch Karten, Eier oder Futter. Es hat uns gefallen, aber wir entschieden dennoch, dass es nicht dauerhaft in unsere Spielesammlung einziehen wird.
So gingen wir am Ende mit nur einem Spiel nach Hause: dem gewonnenen PLUxINUS. Ein sehr günstiger Spielemessen-Besuch!
Die anderen Messen
Da Stuttgart gleich mehrere Messen parallel beherbergte, nutzten wir die Gelegenheit und schlenderten noch durch die anderen Hallen.
Getrieben vom Hunger landeten wir zuerst auf der Food-Messe. Die Auswahl war beeindruckend – ganz anders als auf den reinen Spielemessen. Am Ende wurde es ein vegetarischer Langos, der wirklich köstlich war. Dazu probierten wir verschiedene Liköre und deckten uns mit Süßkram ein.
Max wollte danach unbedingt noch in die Haustier-Ausstellung.
Meine Energie war zu dem Zeitpunkt allerdings schon am Ende, entsprechend fiel hier kein Einkauf mehr an – gut für meinen Geldbeutel.

Mein Fazit
Essen bleibt für mich etwas Besonderes. Die Atmosphäre, die vielen Spiele, der ganz eigene Flair – das bekommt man so nur dort. Stuttgart punktet dagegen mit viel Platz, entspannten Wegen, keiner Wartezeit an Toiletten und ausreichend Tischen zum Spielen, Essen oder Kaffee trinken.
Durch die Kombination mit den anderen Messen ergibt sich ein abwechslungsreicher Tag – das hat definitiv seinen Reiz.
Vergleiche ich unsere drei Messen 2025 – Augsburg, Essen und Stuttgart – bleibt Essen trotz kleiner Problemchen weiterhin meine Nummer eins. Einfach, weil es dort viel mehr von „unseren“ Brettspielen gibt.
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