Alles im Eimer: Spielanleitung, Testbericht & Bilder

Alles im Eimer ist ein Spiel für die ganze Familie, in dem man Eimerpyramiden der Gegner abräumen soll. Ob das wirklich soviel Spaß macht, wie die Verpackung verspricht? Wir testen.

Inhalt

  1. Alles im Eimer: Einer fällt selten allein!
  2. Das Wichtigste auf einem Blick
  3. Alles im Eimer: Das Ziel des Spieles
  4. Wie spiele ich „Alles im Eimer“?
  5. Unser Test
  6. Alles im Eimer: Die Spielanleitung zum Downloaden
  7. Mein Fazit
  8. „Alles im Eimer“: Noch mehr Bilder

1. Alles im Eimer: Einer fällt selten allein!

Das Spiel kommt in einem unscheinbaren Karton daher. Auch der Inhalt ist jetzt noch nicht vielversprechend. Irgendwie schaut das Spiel auf den ersten Blick nicht so interessant aus. Aber was solls, wir testen es trotzdem. Häufiger hat uns ein Spiel überrascht. Vielleicht ist es dieses Mal wieder so?

2. Das Wichtigste auf einem Blick

Wie schneidet „Alles im Eimer ab“?
Für wieviel Spieler? 2 bis 6 Spieler
Ab welchem Alter? Ab 8 Jahren
Preis Ab 19,49 Euro
Wie lange dauert ein Spiel? Ungefähr 20 bis 40 Minuten
Für wen in das Spiel besonders geeignet? Familien, Kinder
Verlag Kosmos Verlag
Autor Stefan Dorra
Besonderes Schönes Desgin
Nicht so gut Hier gibt’s nix zu meckern 😊

3. Alles im Eimer: Das Ziel des Spieles

Du hast am Anfang eine Pyramide aus zehn Eimern, die du vor dich auslegst. Diese  Pyramide gilt es zu beschützen und dabei die Stapel der anderen Spieler „umzuwerfen“.

Dabei spielst du Karten aus, hat dein Mitspieler keinen höheren Wert dieser Farbe auf der Hand, muss er den gleichfarbigen Eimer aus seiner Pyramide entfernen. Aber Vorsicht! Sollten sich auf diesen Eimer weitere stützen, fallen auch diese weg.

Gewonnen hat der, vor dem am Ende noch die meisten Eimer liegen.

4. Wie spiele ich „Alles im Eimer“?

Bei diesem Spiel kann man taktisch einige (kleinere) Vorteile bekommen. Allerdings ist es nach wie vor vom Glück abhängig, ob deine Taktik am Ende auch aufgeht.

Alles im Eimer: Kurz erklärt

Du bekommst zehn Eimer (je Farbe zwei) und dazu acht Karten. Je nachdem, bei welche Karten du die bessere Ausgangslage hast, legst du sie vor dir ab.

Nun wird reihum je eine Karte ausgespielt, der Startspieler darf dabei eine Farbe wählen, alle anderen Spieler müssen nun reihum versuchen über den ausliegenden Wert zu kommen. Schaffst du es nicht, musst du einen Eimer dieser Farbe entfernen.

Alles im Eimer: Die Spielanleitung per Video

Hier im Video siehst du eine andere Variante des Spiels – scheinbar besitze ich noch die „alte“ Ausführung. Jedoch ist die Spielweise nach wie vor dieselbe. Außer das man bei dieser Variante die Eimer „herausschnippen“ muss.

Die ausführliche Spielanleitung

In diesem Spiel sind die Tiere los. Hund, Schaf, Pferd, Kuh und Schwein rennen kreuz und quer über den Hof. Mittendrin stehen deine gestapelten Eimer. Sobald ein Tier nun auf deine Pyramide zurennt, musst du es ablenken.

Vorbereitungen für das Spiel

Im Spiel enthalten sind:

  • 60 Eimer in fünf Farben
  • 80 Karten in denselben fünf Farben (mit den Werten 1 bis 8)
  • Eine Spielanleitung

Jeder Spieler erhält je Farbe zwei Eimer. Somit insgesamt zehn Eimer. Außerdem werden die Karten (gerade vor dem ersten Spiel) gut gemischt.

So wird „Alles im Eimer“ gespielt!

Haben alles Mitspieler ihre zehn Eimer vor sich liegen (noch unsortiert), beginnt das Spiel:

  1. Karten austeilen
    Der Startspieler (beim ersten Spiel ist das der älteste Spieler am Tisch) gibt im Uhrzeigersinn jedem Mitspieler je eine Karte aus, bis alle Spieleracht Karten auf der Hand haben.

    • Die übrigen Karten kommen als Nachziehstapel in die Mitte des Tisches.
    • Die Spieler sortieren nun ihre Handkarten (am besten nach den Farben bzw. nach den Tieren), jedes Tier hat seine eigene Eimerfarbe.
    • Nun können die Spieler ihre Pyramide stapeln:
      • In der ersten Reihe sind es vier Eimer
      • Darauf werden versetzt drei Eimer gesetzt
      • Darüber kommen zwei Eimer
      • Oben auf die Spitze kommt der letzte Eimer
    • Beim Pyramide stapeln solltest du etwas Taktik an den Tag legen:
      • Eimer von denen du viele Karten (oder hohe Werte) auf der Hand hast, kommen in die unteren Reihen
      • Eimer von denen du gar kein Karten (oder sehr niedrige Werte) auf der Hand hast, werden weiter oben platziert
      • Ebenfalls ist es ratsam, die Eimer gut zu verteilen
      • Nachdem während des Spiels aber immer wieder Karten nachgezogen werden, ist diese Aufstellung zwar für den Anfang ideal. Danach entscheidet dann aber doch das Glück, ob du die passenden Karten nachziehst.
  2. Karten ausspielen
    Sobald alle aufgebaut ist, beginnt der Startspieler mit der ersten Karte. Er schickt das erste Tier in Richtung der Eimerpyramide seines Nebenmanns.

    • Dabei kann der Startspieler eine Tierkarte seiner Wahl aus seinen Handkarten nehmen und ausspielen. Nun rennt das Tier auf den Stapel des linken Spielers los.
    • SOFORT nach dem Ausspielen der Karte darf der Spieler eine Karte nachziehen.
      Wer das Nachziehen vergisst, hat Pech gehabt!
    • Der linke Mitspieler muss nun das Tier von seiner Pyramide ablenken
      Dies gelingt ihm, wenn er einen höheren Wert legen kann, als bereits auf dem Tisch liegt.Beispiel: Der Startspieler hat ein Schwein mit dem Wert 2 losgeschickt, der nächste Spieler kann das Schwein mit einem höheren Wert ablenken, so spielt er beispielsweise eine 5 darauf, dann macht sich das Schwein auf zu dem nächsten Mitspieler.
  3. Linker Nachbar: Karten ausspielen (Tier ablenken)
    • Nun muss der nächste Spieler versuchen, das Tier abzulenken.  Dazu muss er eine Karte in der gleichen Farbe (mit dem gleichen) Tier ausspielen, die im Wert über der vom vorherigen Spieler ausgespielten Karte liegt.
    • Auch dieser Spieler muss SOFORT eine Karte nachziehen!
      Auch hier hat man Pech gehabt, wenn man es vergisst.
    • Manchmal kommt das Tier sogar noch für eine zweite Runde vorbei. Dann musst der Spieler wieder versuchen, das Tier abzulenken. Dabei wird der neu ausgespielte Wert aber zu dem Wert, der bereits ausliegt dazugezählt.
    • Dieses Spiel geht solange weiter, bis irgendeiner das Tier nicht mehr ablenken kann.
  4. Linker Nachbar: Keine Ablenkung möglich
    • Wenn der linke Nachbar keine passende Karten hat – oder diese nicht ausspielen will – rennt das Tier ungebremst in den Stapel.
    • Dabei wirf das Tier aber nur einen Eimer in der Farbe seiner Karte um (das oben genannte Schwein reißt somit einen lila Eimer herunter)
    • Diesen Eimer muss der Spieler entfernen
      In der älteren Version (mit den liegenden Papp-Eimern) wird dieser einfach weggenommen wohingegen in der Verion mit den Eimern, die man aufeinanderstapelt, der Spieler die Eimer „wegschnipsen“ soll.
    • Stehen über diesem Eimer noch weitere (andersfarbige) Eimer, so fallen leider auch diese herunter und werden entfernt
  5. Weitere Regeln:
    • Falls der Spieler gar keinen Eimer mehr in der benötigten Farbe hat, darf er sich einen anderen Eimer aussuchen, den er entfernt
    • Musst du aus der untersten Reihe einen Eimer in der Mitte herausnehmen, musst du auch einen Teil der Pyramide entfernen.
    • Manchmal ist es geschickt, mehr als eine Karte auszuspielen
      Dies ist erlaubt. Bis zu drei Karten auf einmal darf der Spieler vor sich ablegen. Die Werte werden dabei addiert. So kann so manches Tier doch noch abgelenkt werden. Allerdings sollte man das mit Bedacht tun!
      Denn auch wenn man zwei oder drei Karten vor sich ausgespielt hat: Es wird nur eine Karte nachgezogen!
    • Der Spieler, der das Tier nicht mehr ablenken kann, zieht natürlich auch keine Karte nach.
      (Er hat ja auch keine ausgespielt)
  6. Ende der ersten Jagd
    • Sobald der Spieler alle Eimer entfernt hat, die von dem Tier heruntergerissen wurden, werden die vor den Spielern ausliegenden Karten auf Seite gelegt. Diese können später wieder gemischt und als Nachziehstapel verwendet werden.
  7. Weitere Tiere losschicken
    • Das nächste Tier darf der Spieler losschicken, bei dem das vorhergehende in die Eimerpyramide gelaufen ist. Dabei darf er frei wählen, welches Tier als nächstes losgeschickt wird.

Spielende

Sobald ein Spieler auch seinen letzten Eimer verloren hat, scheidet er aus dem Spiel. Die übrigen Handkarten legt er auf den Ablagestapel.

Je nach Spielzahl endet das Spiel

Bei zwei, drei oder vier Spielern ist das Spiel beendet, sobald die Pyramide vom ersten Spieler mehr vor sich liegen hat.

Bei fünf oder sechs Spielern endet das Spiel, wenn bei zwei Spielern die Pyramiden komplett verschwunden sind.

Gewonnen hat der Spieler, dessen Pyramide noch die meisten Eimer beinhaltet. Falls es mehrere Spieler mit derselben Anzahl gibt, so gewinnen diese Spieler gemeinsam.

Mögliche Variante

Mit den üblichen Spielregeln gespielt läuft das Tier immer im Uhrzeigersinn, sodass man immer noch seinen linken Nachbarn angreifen kann. Diese Variante des Spiels kann man vor Beginn vereinbaren:

Bei den üblichen Spielregeln, kann man das Tier immer nur ablenken, wenn man den Wert der Karte übertrifft. Währenddessen mit dieser Variante ist dies auch mit demselben Wert möglich. So spielt man, solange man den Wert der Karte übertrifft im Uhrzeigersinn. Sobald ein Spieler aber denselben Wert legt, wird stattdessen gegen den Uhrzeigersinn gespielt. Zumindest solange, bis wieder ein Spieler denselben Wert trifft.

Sobald ein Spieler das Tier nicht mehr ablenken kann, beginnt die neue Runde ebenfalls wieder im Uhrzeigersinn.

5. Unser Test

Als wir das Spiel das erste Mal vor uns liegen hatten, konnte sich niemand vorstellen, dass das wirklich lustig werden könnte. Die Idee, dass Tiere in eine Pyramide laufen, ist ja nett. Andererseits ist diese Idee leider nur Fiktion. Ansonsten ist dies ein „normales“ Kartenspiel.

Die erste Runde war ratzfatz vorbei. Unsere Pyramiden waren schneller weg, als wir uns das gedacht hatten. Erst nach ein paar Runden hatten wir die Taktik raus, dann machte es wirklich Spaß. Wenn man etwas aufpasst (oder sich am Anfang die Pyramide seines linken Nachbars anschaut) weiß man sehr schnell, mit welcher Farbe man seinen Nachbarn erwischen kann.

So ist ein bisschen Schadenfreude schon dabei, wenn man den ersten Eimer von der Pyramide seiner Mitspieler holt.

Nachdem es aber definitiv auch Glückssache ist, welche Karten man auf die Hand bekommt, können auch jüngere Mitspieler mithalten. Uns haben unsere Kinder regelmäßig besiegt, deshalb finde ich das Spiel ist ein gelungenes Familienspiel. Statt den angestrebten 20 – 40 Minuten haben wir ( zu viert und zu fünft) eine Runde meist schon nach 15 Minuten beendet.

6. Alles im Eimer: Die Spielanleitung zum Downloaden

Die Spielanleitung für „Alles im Eimer“ zum Download. Auch wenn ihr das neuere Spiel besitzt, könnt ihr diese Spielanleitung verwenden, die Regeln sind fast dieselben.

Alles im Eimer - Die Spielanleitung
Alles im Eimer – Die Spielanleitung

Hier geht’s zur Spielanleitung

7. Mein Fazit

Definitiv ein lustiges und kurzweiliges Spiel. Sobald man die Taktik begriffen hat kann für es ein paar lustige Runden sorgen. Ein Spiel für die ganze Familie, insofern alle Kinder über acht Jahre alt sind.
Nach drei oder vier Runden wird mir das Spiel dann doch zu langweilig, doch für ein kurzes Spiel zwischendurch ist es definitiv genau das Richtige.

8. „Alles im Eimer“: Noch mehr Bilder

Hier ein paar Bilder unseres Spiels. Falls Ihr Bilder von der neueren Version habt, könnt ihr mir gern Bilder der anderen Versionen dieses Spiels zusenden. Gerne füge ich diese Bilder hier noch an.

Die Karten: Verschiedene Tiere & verschiedene Farben machen das Spiel einfacher.
Die Karten: Verschiedene Tiere & verschiedene Farben machen das Spiel einfacher.
Die Eimerpyramide des Spiels. In der neueren Version gibt es diese zum Stapeln.
Die Eimerchen meines „Alles im Eimer“-Spiels. In der neueren Version gibt es diese zum Stapeln.
Zwei Karten des Spiels in Großaufnahme. Die tierischen Freund, die die Eimer der Gegner umwerfen sollen. :)
Zwei Karten des Spiels in Großaufnahme. Die tierischen Freund, die die Eimer der Gegner umwerfen sollen. 🙂

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen